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Kategorie: Zutatenzoom

Papaya

Papaya – facettenreiches Obst

Design Legend Eli Parker Celebrates His 80th Birthday

  • Papaya

    Wusstest du, dass die Papayakerne essbar sind? Sie schmecken aufgrund ihres Gehalts an Senfölglykosiden nur etwas scharf und pfeffrig. Getrocknet kann man sie mahlen und damit würzen. Ein Esslöffel davon soll bei Magen-Darm-Beschwerden helfen und in bei der Zubereitung von Fleisch als Zartmacher dienen. 

                                               Papaya

    Die Papaya stammt ursprünglich aus den Tropen zwischen Südmexiko und Bolivien. Heute wird sie weltweit in feuchten warmen Tropen angebaut. Neben Indien und Brasilien sind Nigeria und Indonesien die größten Exporteure. 

    Papaya geschnitten

    Die direkt an einem Stamm wachsende Frucht ist die Beerenfrucht eines kurzlebigen, baumförmigen Krautes. Die Früchte wiegen im Durchschnitt 500 Gramm und haben eine birnenförmige Erscheinung.

    Wir kennen die Papaya mit saftigem Fruchtfleisch von melonenartiger Konsistenz. Es schmeckt süß, kann aber auch durch die Fruchtsäuren etwas fad sein. Eine reife Frucht ist an der gelben Schale und dem weichen Fruchtfleisch zu erkennen. Papayas sind kalorienarm und besonders reich an Carotinoiden, Vitamin C und B.  Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Kalzium sind zusammen mit Eisen und Zink in der Papaya zu finden.

    Während unreife Früchte als Gemüse gekocht, für Salate, sowie Chutneys und Currys verwendet werden, sind die vollreifen, gekühlten Früchte mit etwas Limettensaft eine erfrischende Abwechslung. Die Papaya findet auch in dem Nationalgericht im Nordosten Thailands eine große Bedeutung. Zusammen mit Krebsen wird die Papaya in Fischsauce eingelegt und mit Klebreis dazu serviert.  

    In anderen fruchtig-pikanten Salaten, wie einem Krabbensalat, ergänzt die Frucht den kleinen Snack optimal. Auch auf Frühstücksbowls oder in Obstsalaten macht sich die reife süßliche Papaya sehr gut. 

    Papaya-Garnelen-Salat

    Papa Garnelen Salat

    15 Garnelen
    80 ml Zitronensaft
    4 EL Olivenöl
    1 EL Zucker
    2 EL Fischsauce
    2 rote Zwiebeln
    1 Chilischote
    500 g Papaya
    250 g Gruke
    frischer Koriander
    1 Knoblauchzehe
    1 Avocado

    1. Die Garnelen waschen, halbieren und abtupfen. Die Chilischote, den Koriander und die Zwiebeln klein hacken. Danach das Öl, den Zitronensaft, die Fischsauce und den Zucker damit vermengen. 
    2. Die Knoblauchzehen fein hacken und Garnelen und Knoblauch kurz in der Pfanne anbraten.
    3. Die Papaya, die Gurke und die Avocado als nächstes schälen und kleinschneiden. Anschließend alles mit einander vermischen und genießen.

    Bildquelle: Pixabay


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exotisch, gesund, Mineralien, Papaya, Vitamine

Kakao aus Kakaopulver geschrieben

Die Kakaobohne: menschliche Sünde oder Superfood?

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  • Die Kakaobohne: menschliche Sünde oder Superfood?

    Auch wenn wir heutzutage Schokolade als Speise der Götter bezeichnen, steht diese Bezeichnung ursprünglich für die rohe Kakaobohne. Ob die Kakaobohne tatsächlich göttlich ist und ob sie nur eine menschliche Sünde oder doch ein Superfood ist, erfährst du in diesem Artikel. 

    Inhalt:

    Kakaobaum

    Quelle der süßen Nascherei.

    Der Ursprung der Kakaobohne liegt in Südamerika. Bereits 1000 v. Chr. verwendeten Menschen die Frucht des Kakaobaums. Im 14. Jahrhundert verwendeten die Azteken die Frucht als Opfergabe, als Mittel zum Bezahlen und für ein berauschendes Getränkt. Der botanische Name des Kakaobaums lautet theobroma cacao. Er stammt aus dem Griechischen und bedeutet Speise der Götter. Das Anbaugebiet des Kakaobaums liegt in den wärmsten und regenreichsten Tropenregionen. Hauptanbauländer sind die Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria, Ecuador und Kamerun. Einige Anbaugebiete liegen auch in Mittel- bis Süd-Amerika und in Südostasien. Weltweit werden jährlich um die 4,4 Millionen Tonnen Kakaobohnen geerntet, von denen die Elfenbeinküste allein fast 40% erntet. Die Hauptabnehmer sind, wie wohl nicht anders zu erwarten ist, die Niederlande, Deutschland und die USA. Die Hauptprodukte aus der Kakaobohne sind Kakao und Schokolade. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt pro Jahr ungefähr 9,6 Kilogramm Schokolade.
     

    Ernte und Verarbeitung der Kakaobohne

    Kakaobohnen mit Fruchtfleisch
    Die Ernte der Kakaoschote erfolgt zweimal jährlich und besteht aus dem Abschlagen der bis zu 32 cm großen Schote vom Baum. Jede Schote wird geöffnet, sodass die 30-40 Kakaobohnen und das Fruchtfleisch herausgelöst werden können.
    Als nächstes werden die Kakaobohnen fermentiert. Bei diesem Gärungsprozess wird das Fruchtfleisch in Alkohol umgewandelt. der Alokohol entweicht dabei, sodass am Ende nur noch die Kakaobohnen, wie wir sie kennen, zurückbleiben.
    Bei diesem Schritt werden zwar einige Vitalstoffe zerstört, dafür werden aber gesundheitsschädliche Gerbstoffe abgebaut und die Bitterkeit der Kakaobohne gemildert. Vor dem Versand werden die Kakaobohnen getrocknet. Die rohe Kakaobohne kann nun nach Belieben verwendet werden.
     

    getrocknete Kakaobohnen

     
    Zur Weiterverarbeitung als Schokolade werden die Bohnen geröstet. Dabei verlieren sie an Größe und Gewicht, sowie an Nährstoffen. Danach wird erst die Schale entfernt, sodass die Kakaobohnen zu einem dickflüssigen Brei zermahlen werden können. In diesem Schritt werden auch die anderen Zutaten, wie Zucker, Kakaobutter und Aromastoffe, je nach Schokoladensorte, untergemengt. Bevor die Schokolade in Formen gefüllt wird, wird sie conchiert. Das Conchieren bezeichnet das ständige Rühren bei niedrigen Temperaturen, bei dem die Schokolade erneut an Bitterkeit verliert. Dabei können einzelne Aromen herausgearbeitet werden. 

     Das Superfood.

    Die rohe Kakaobohne erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit wegen ihrer tollen Inhaltsstoffe. Rund 300 Inhaltsstoffe wurden bereits entdeckt. Eine Auswahl wird im Folgenden vorgestellt. 
     
    Die Kakaobohne enthält unter anderem Magnesium, Calcium und Eisen. Magnesium wirkt sich positiv auf den Knochenbau, die Gehirnleistung und den Muskelaufbau aus und wirkt krampflösend. 100 g von der Kakaobohne enthalten 500 mg Magnesium, in der gleichen Menge an Nüssen sind dagegen nur 200 mg enthalten. Calcium ist gut für die Knochen und die Zähne. 100 g Kakaobohne enthalten 160 mg davon, in Milch ist dagegen nur 120 mg enthalten. Eisen ist an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt und am Sauerstofftransport. 7,3 mg Eisen sind in der Kakaobohne enthalten, im Fleisch dagegen nur 2,5 mg. Die  Kakaobohne ist außerdem reich an Antioxidantien. Diese fangen im Körper freie Radikale und helfen damit der Krebs-Prävention und gegen die vorzeitige Hautalterung. Auch Flavonoide sind in der Kakaobohne in großer Vielzahl vorhanden. In Blaubeeren sind 61 davon zu finden, in der Kakaobohne 621. Flavonoide reduzieren die Stresshormone, weiten die Blutgefäße und senken das Herzinfarktsrisiko. Außerdem stehen sie in Verdacht die kognitive Leistungsfähigkeit, die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis, sowie die Informationsverarbeitung verbessern zu können. 
     
    Die Kakaobohne enthält außerdem auch Theobromin, das den Hustenreiz lindern und sogar den Erkältungsausbruch verhindern kann. Bei einem zu starkem Verzehr von Theobromin können jedoch Kopfschmerzen und Herzrasen auftreten. Auch verschiedene Aminosäuren sind in der Kakaobohne enthalten, die die Ausschüttung von Neurotransmittern im Gehirn fördern. Zu diesen Aminosäuren gehören Serotonin, Phenylethylamin und Anandamid. Serotonin gilt als natürliches Antidepressivum. Phenylethylamid ist der „Stoff des Verliebtseins“ und steigert Stimmung und Konzentration und macht wach. Anandamid ist auch in Morphium enthalten und hat eine ähnliche Wirkung wie Cannabis. Anandamid macht ausgeglichen, entspannt und glückselig. Um jedoch von der Kakaobohne in einen Rausch zu verfallen, müssten 20 kg Schokolade auf einmal gegessen werden. Der Rauschzustand wird hiermit also nicht erreicht. Außerdem enthält die Kakaobohne noch viele ungesättigte Fettsäuren, die gut für das Herz und den Cholesterinspiegel sind, sowie Ballaststoffe, die die Verdauung ankurbeln und die Darmflora stärken. Um die Nährstoffe der Kakaobohne nicht zu zerstören, sollte diese nicht über 42°C erhitzt werden.
     
    Der Satz „Schokolade macht glücklich.“ kommt folglich nicht von ungefähr.
    Dennoch sollte Schokolade, wegen des hohen Fettanteils von 50% und Zuckergehalts, nur in Maßen genossen werden, denn sonst macht Schokolade tatsächlich dick. Ein Stück am Tag kann sich jedoch jeder gönnen, denn Kakaobohne ist gesund. Am besten Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil und aus einer fairer Produktionsstätte wählen. 
     

    „Rettet die Erde, sie ist der einzige Planet auf dem es Schokolade gibt.“ 

    Dieses Zitat von Dianne Castell sollte tatsächlich sehr ernst genommen werden. Der Klimawandel gefährdet nämlich auch den Kakaobaum, weil dieser eine sensible Pflanze ist. Für ein gutes Wachstum und eine gute Ernte benötigt er Temperaturen zwischen 16°C und 30°C und geringe Temperaturschwankungen. Außerdem ist der Kakaobaum ein Schattengewächs und mag keine direkte Sonneneinstrahlung, sodass er größere Bäume für ein perfektes Wachstum benötigt. Auch der Niederschlag muss regelmäßig und mit relativ hohen Mengen erfolgen. Regnet es zwei Monate in Folge zu wenig, ist mit Ernteausfällen zu rechnen, weil der Baum zu verwelken beginnt. 
     
    Bis 2050 soll sich das Anbaugebiet des Kakaobaums drastisch verkleinern, da sich durch den Temperaturanstieg die Klimazonen verändern. Für die Elfenbeinküste und Ghana prognostizieren die Forscher längere Dürreperioden und einen geringerer Niederschlag, sodass sich die Anbaugebiete in diesen Ländern von 250 Meter auf 400 bis 500 Meter über dem Meeresspiegel verschieben. Nach einem Ausweg wird jedoch schon gesucht. Die Forschung arbeitet an resistenteren Bäumen, die auch unter extremeren Bedingungen gedeihen können. Außerdem werden durch die Temperaturverschiebungen andere Anbaugebiete entstehen. Unsere heiß geliebte Schokolade ist also erstmal sicher, jedoch sind mit Preissteigerungen zu rechnen. Der drohende Verlust der Schokolade ist allerdings ein weiterer guter Grund, um sich für die Erde und ein nachhaltigeres Leben einzusetzen und die Schokolade als Genussmittel zu betrachten.
     
     Schokoladenscrabble

    Schon gewusst?

    Das in der Kakaobohne enthaltene Theobromin ist für Tiere wie Katzen, Hunde und Pferde giftig. Je nach Sensibilität kann es bei ihnen Übelkeit hervorrufen oder sie sogar töten. Tieren also auf gar keinen Fall Schokolade oder andere kakaohaltige Nahrungsmittel fressen lassen.
     

    Schon probiert?

    Neben der weißen, braunen und schwarzen Schokolade gibt es seit ein paar Jahren auch die pinke. Den Farbton verdankt die Ruby-Schokolade der besonderen Kakaobohne und dem abgewandelten Herstellungsprozess. Auch geschmacklich stellt diese Schokolade eine Besonderheit dar, denn sie schmeckt fruchtig nach Beeren und dafür weniger schokoladig. Ob sie den Markt erobern kann, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.  
    Die Kakaobohne ist tatsächlich göttlich. Ihr wunderbarer Geschmack und ihre Vielfalt an Inhaltsstoffen machen sie einzigartig und kostbar. 
     
    Quelle: Pixabay

     


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Kakaobohne, Schokolade, Superfood

Buchweizen roh

Kascha – Das kleine Care Paketchen

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  • Kascha – Das kleine Care Paketchen

    Ob süß oder herzhaft, als Beilage oder als Hauptspeise, ist Kascha, hier bekannt als Buchweizen, ein schnell zubereitetes Superfood. Egal ob in puncto Vitalstoffe, Mineralstoffe oder der Hochwertigkeit des Eiweißes, das Pseudogetreide ist eine unschlagbare, glutenfreie Alternative zum Weizen.

    Buchweizen roh

    Ein altes Wundermittel

    Neben der Senkung des Blutzuckerspiegels durch den Stoff Chiro-Inositol und der Regulierung des Blutdrucks durch Rutin, spricht man dem Buchweizen vorbeugende Eigenschaften gegen Krampfandern zu. Ebenfalls im Buchweizen enthalten ist das Lezithin, das mit seinem hohen Gehalt an Ballaststoffen einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel hat und dazu noch ein wichtiger Nährstoff für die Leberzelle ist. Somit hilft der Buchweizen die Leber gesund und leistungsfähig zu halten. 

    Buchweizen zubereitet

    Wenn Keimlinge keimen

    Buchweizen wird in allen Variationen zubereitet. Es wird zum Beispiel als Beilage gekocht oder als Bratling verarbeitet. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit den Buchweizen keimen zu lassen und den Keimling vielfältig zu benutzen. 

    Dafür gießt man den Buchweizen mit der zwei bis dreifachen Menge an lauwarmen Wasser auf, rührt alles um und lässt es ca. eine Stunde stehen. Die nächsten zwei Tage muss die entweichende Stärke zwei bis drei Mal am Tag abgespült werden. Und schon bald wird die kleine Sprosse aus dem Keimling zu sehen sein. 

    Die Buchweizenkeimlinge passen hervorragend in Salate, in Brote oder können sogar roh gegessen werden. 

    Nicht nur die abwechslungsreichen Einsatzmöglichkeiten machen den Keimling so besonders – sondern auch die Steigerung des Vitalstoffgehalts. Denn alle Mineralstoffe, egal ob Magnesium, Zink oder Eisen, erreichen eine höhere Bioverfügbarkeit. Dies führt zu einer besseren Aufnahme der Mineralstoffe im Körper.  

    Tipp: Kascha ist der Food-Trend 2019!


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2019, Buchweizen, Foodtrend, gesund, Glutenfrei, Kascha, Zutaten

Wassermelonengewächs

Wassermelone – die kalorienarme Nascherei für den Sommer

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  • Nun, ihr Name lässt sich leicht erklären: Wie auch schon die mit ihr verwandte Gurke, besteht die Wassermelone zu rund 95% aus Wasser. Hierbei handelt es sich um ein Pflanzenwasser, das aus der Sicht unseres Körpers qualitativ nicht zu überbieten ist. Wie ihr grüner Vetter, gehört auch die Wassermelone keineswegs zu den Früchten, denn in Wahrheit handelt es sich hierbei um Kürbisgewächse.

    Melonenwasser – schmeckt nicht nur, kann auch was

    Der hohe Wassergehalt der Wassermelone macht sie zum perfekten Entschlackungs-Lebensmittel, denn sie forciert die Entwässerung des Körpers. Auf diese Weise trägt sie dazu bei, dass der Köper Schadstoffe schneller ausscheiden kann und ganz nebenbei auch einige überflüssige Pfunde purzeln lässt. Aber Achtung! Diabetiker und Nierenkranke sollten aufgrund der harntreibenden Eigenschaft des Kaliums in der Wassermelone vorsichtig mit diesem Lebensmittel sein. Des Weiteren kommt hinzu, dass sie trotz ihres süßlichen Geschmacks zuckerarm ist. Nennenswerte Mengen von Vitamin C bietet Wassermelone nicht, dafür steckt im Fruchtfleisch aber immerhin eine relativ große Portion an Vitamin A, das für eine schöne Haut und für gutes Sehen sorgt.

    Wassermelonen

    Für Sportler ist diese köstliche Frucht besonders empfehlenswert. Durch das Kalium und Vitamin B6 wirkt sie deshalb ausgezeichnet gegen Muskelkrämpfe, die oft bei sportlichen Aktivitäten entstehen. Die wertvollen Wirkstoffe der Wassermelone verbessern nämlich die Aufnahme von Proteinen. Deshalb ist es ratsam, vor sportlichen Aktivitäten ein bisschen Wassermelone zu essen. Auch nach dem Sport wirkt diese Frucht erfrischend und steigert das Wohlbefinden.

    Reifeprüfung – so erkennt man eine frische Melone

    Ursprünglich kommt die Wassermelone aus Afrika. Inzwischen baut man sie aber weltweit überall dort an, wo tropisches oder subtropisches Klima herrscht. Die Hauptsaison für Wassermelonen startet in Südeuropa im Frühsommer – von Mai bis Ende September kommen dann Wassermelonen aus Italien, Spanien, Israel, Ungarn und aus der Türkei zu uns. Beim Kauf einer ganzen Wassermelone, die es ab etwa 2-3 kg gibt, verrät aber die Klopfprobe, ob sich das Zugreifen lohnt: Einfach mit dem Fingerknöchel gegen die dicke grüne Schale klopfen. Klingt es hohl, ist die Frucht innen trocken oder unreif; ein voller, tiefer Ton lässt dagegen auf reifes Fruchtfleisch schließen. Schon einfach so roh aus der Hand genascht schmeckt Wassermelone unwiderstehlich erfrischend – das rote bzw. gelbe Fruchtfleisch passt aber außerdem perfekt in einen sommerlichen Obstsalat, auf eine Torte oder in einen leckeren Smoothie.

     Wassermelonensmoothie

    Scheiben oder Würfel aus Wassermelone peppen außerdem herzhafte Sommersalate auf, lassen sich grillen oder in köstliches und kalorienarmes Eis verwandeln. Speziell bei Sommerhitze erfrischt auch eine Kaltschale aus Wassermelone; wer mag, mixt das rote Fruchtfleisch dafür mit Gurke.

    Wassermelone – im Kerne eine gesunde Sache

    Doch leider erwischt man beim Schlemmen häufig diese kleinen Kerne. Daher werden mittlerweile bereits Melonen ohne Kerne gezüchtet. Wer trotzdem eine mit Kernen erwischt, spuckt sie meistens aus oder puhlt sie vorher raus. Dabei sind es genau die Kerne, die sich als wahre Vitamin-Bomben entpuppen! Sie enthalten Vitamin A, B und C, ungesättigte Fettsäuren, Eisen, Magnesium und Kalzium. Warum also wegwerfen? Wem eine Entfernung zu umständlich ist, isst Sie einfach mit. Aber schon einmal darüber nachgedacht sie zu zermahlen? Ganz einfach lassen sie sich dann für Smoothies, Tee, Joghurt oder zum Backen verwenden. Für den herzhaften Snack kann man Wassermelonenkerne auch, ähnlich wie bei anderen Kürbiskernen, zunächst würzen und anschließen rösten.

    Das macht doch richtig Appetit auf den Sommer!


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Entschlacken, gesund, Wassermelone, Watermelon

Nussmischung

Nüsse – wie gesund sind sie wirklich?

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  • Nüsse, die lange Zeit als Dickmacher verschrieben wurden, sind heute ein wertvolles Lebensmittel. Wir sollten überlegen, sie öfter in unseren Ernährungsplan einzubauen. Sie senken Cholesterinspiegel, stabilisieren unseren Blutzucker und haben viele weitere positive Eigenschaften auf unseren Körper.

    Botanisch gesehen, gelten allerdings nur die Walnuss, die Haselnuss, die Marone und die Macadamia-Nuss als “echte“ Nüsse. Erdnüsse dagegen gehören zu den Hülsenfrüchten. „Echte“ Nüsse haben im botanischen Sinne drei verholzte Schichten als Fruchtwand. Sie fallen geschlossen vom Baum, weshalb es sich um Schließfrüchte handelt. Fälschlicherweise gelten in der Umgangssprache auch viele Kerne, Hülsen-, Stein- und Kapselfrüchte als Nüsse.

    Gesunde Fette aus Nüssen

    Nüsse bestehen zu etwa 80% bis 90% aus Fetten. Das hört sich vielleicht viel an, aber es geht um ungesättigte Fette, die besonders wertvoll für unseren Körper sind. Somit wirken sie sich nicht nur positiv auf den Cholesterinspiegel aus, sondern auch unser Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt. Herzinfarkte oder Schlaganfälle können somit vorgebeugt werden. Nüsse sind für unsere Leistungsfähigkeit im Gehirn unersetzlich, weshalb wir sie gerne als „Nervennahrung“ bezeichnen. Zwar sind sie ziemlich reich an Kalorien, enthalten aber viele Inhaltsstoffe, mit denen wir unserer Gesundheit etwas Gutes tun können. 

    Nüsse – am Besten eine Handvoll täglich 

    Trotz ihren hohen Kaloriengehalt sind sie keine Dickmacher, sie können sogar, wenn sie gezielt im Ernährungsplan eingebaut werden, beim Abnehmen helfen. Um jedoch von all den positiven Eigenschaften profitieren zu können, sollten wir auf gesüßte und gesalzene Nüsse verzichten. Zu viel Salz erhöht den Blutdruck, und gesüßte Nüsse haben unnötig viel Kalorien.

    Es wird außerdem geraten, täglich nicht mehr als 25g, sprich etwa eine Handvoll, Nüsse zu essen. Obwohl sie essenziell für unseren Körper sind, enthalten sie viele Kalorien.100 Gramm Nüsse enthalten 700 Kalorien – und damit mehr als Schokolade. Besonders viele Kalorien hat die Macadamia-Nuss. Haselnüsse und Walnüsse sind mit circa 650 Kalorien pro 100 Gramm etwas Figur-freundlicher.

    Unsere Top 5 der gesunden Nüsse

    Mandeln

    1. Mandeln

    Unsere beliebten Mandeln sind eigentlich keine Nüsse, sondern Steinfrüchte. Sie finden bei uns nicht nur als Backzutat Gebrauch, sie helfen uns Entzündungen im Magen-Darm-Trakt zu lindern, sowie das Herz, Nerven- und Muskelfunktionen zu unterstützen. Mandeln können auch beim Abnehmen helfen. Sie drosseln unseren Appetit und verbessern die Glukosekonzentration im Blut. Mandeln sorgen somit für ein Sättigungsgefühl, sodass die Zufuhr anderer Nahrungsmittel reduziert wird. Dabei kommt eine Handvoll Mandeln auf 160 Kalorien. 

     

    Macadamia

    2. Macadamia

    Die Macadamia-Nuss wird wegen ihres hohen Preises und feinen Geschmacks auch Königin der Nüsse genannt. Dabei besteht zu drei Viertel aus Fett, allerdings ist dieses ein sehr wertvoll für unseren Körper. Es handelt sich vor allem um viele einfach ungesättigte Fettsäuren, die im Körper für zahlreiche Stoffwechselvorgänge benötigt werden. Der hohe Fettgehalt von bis zu 75 Gramm pro 100 Gramm wirkt sich dabei positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Außerdem weist die Nuss einen hohen Eiweiß-Gehalt auf.Die Macadamianuss wird auch gerne als Stresskiller bezeichnet, denn die Nüsse liefern Vitamin B, Niacin und Magnesium. Alle zusammen stärken die Nerven, und besonders das Vitamin B der Nüsse erhöht die Konzentrationsfähigkeit. Eine Handvoll kommt auf 200 Kalorien.

     

    Cashew

    3. Cashewkerne

    Cashewkerne eignen sich prima als Nervennahrung, da die in der Nuss enthaltenen B-Vitamine die Konzentration und die Leistungsfähigkeit steigern. Mit fast 20 Prozent Eiweiß zählen sie zu einer sehr hochwertigen pflanzlichen Proteinquelle. In weiteren größeren Mengen kommt auch Magnesium vor, das unter anderem für die Energiegewinnung, sowie die Muskelkontraktion von Bedeutung ist. Sie sind außerdem reich an Tryptophan, eine vitale Aminosäure, die unser Körper benötigt. So fördert diese Aminosäure einen besseren Schlaf und sie können Angst, Stress und Depression deutlich verringern. Trotz ihres hohen Nährstoffgehalts von rund 550 Kilokalorien pro 100 Gramm, haben sie einen sättigenden Effekt und regen zugleich die Verdauung an.

     

    Pekanüsse

    4. Pekanuss

    Die mit der Walnuss verwandte Nuss, enthält ähnliche Inhaltsstoffe. Allerdings ist sie geschmacklich süßer, als die Walnuss und 100 Gramm schaffen es auf rund 700 Kalorien, was sie zur kalorienreichsten Nuss überhaupt macht. Allerdings enthält sie lebenswichtige Aminosäuren und Vitamin A. Somit ist sie gut für Augen, Schleimhäute und senkt das Risiko für Herzinfarkte. Daneben sind Pekannüsse auch reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, unter anderem enthalten sie Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen und Zink. Besonders empfehlenswert sind sie bei Diabetes und Bluthochdruck, da sie sich positiv auf den Blutzuckerspiegel, sowie den Blutdruck auswirken.

     

    Paranuss

    5. Paranuss

    Paranüsse sind besonders reich an dem Spurenelement Selen, die dazu beitragen den Körper zu entgiften – die antioxidative Wirkung schützt außerdem vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Als Eiweiß-Bestandteil ist Selen darüber hinaus auch für die Aktivierung der Schilddrüsenhormone von Bedeutung. Die Paranuss enthält viele Mineralstoffe, wie Phosphor, Magnesium und Calcium, was für starke Knochen und Zähne sorgt. Zu viele Paranüsse sollten man allerdings nicht naschen, denn 100 Gramm bringen es bereits auf 670 Kalorien. 


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chillmahl arbeitet mit frischem Grünkohl aus der Region.

Grünkohl – Das facettenreiche Superfood aus dem Norden

Die Griechen wussten damals schon was gut ist, denn dort findet der Grünkohl schon weit mehr als vor 2.000 Jahren seinen Ursprung. Was früher als Heilpflanze genutzt wurde, etablierte sich später zum „Arme-Leute-Essen“. Dieses schlechte Image musste der Grünkohl erst einmal wieder loswerden.

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