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Wassermelone - die kalorienarme Nascherei für den Sommer

Nun, ihr Name lässt sich leicht erklären: Wie auch schon die mit ihr verwandte Gurke, besteht die Wassermelone zu rund 95% aus Wasser. Hierbei handelt es sich um ein Pflanzenwasser, das aus der Sicht unseres Körpers qualitativ nicht zu überbieten ist. Wie ihr grüner Vetter, gehört auch die Wassermelone keineswegs zu den Früchten, denn in Wahrheit handelt es sich hierbei um Kürbisgewächse.

Melonenwasser - schmeckt nicht nur, kann auch was

Der hohe Wassergehalt der Wassermelone macht sie zum perfekten Entschlackungs-Lebensmittel, denn sie forciert die Entwässerung des Körpers. Auf diese Weise trägt sie dazu bei, dass der Köper Schadstoffe schneller ausscheiden kann und ganz nebenbei auch einige überflüssige Pfunde purzeln lässt. Aber Achtung! Diabetiker und Nierenkranke sollten aufgrund der harntreibenden Eigenschaft des Kaliums in der Wassermelone vorsichtig mit diesem Lebensmittel sein. Des Weiteren kommt hinzu, dass sie trotz ihres süßlichen Geschmacks zuckerarm ist. Nennenswerte Mengen von Vitamin C bietet Wassermelone nicht, dafür steckt im Fruchtfleisch aber immerhin eine relativ große Portion an Vitamin A, das für eine schöne Haut und für gutes Sehen sorgt.

Für Sportler ist diese köstliche Frucht besonders empfehlenswert. Durch das Kalium und Vitamin B6 wirkt sie deshalb ausgezeichnet gegen Muskelkrämpfe, die oft bei sportlichen Aktivitäten entstehen. Die wertvollen Wirkstoffe der Wassermelone verbessern nämlich die Aufnahme von Proteinen. Deshalb ist es ratsam, vor sportlichen Aktivitäten ein bisschen Wassermelone zu essen. Auch nach dem Sport wirkt diese Frucht erfrischend und steigert das Wohlbefinden.

Reifeprüfung - so erkennt man eine frische Melone

Ursprünglich kommt die Wassermelone aus Afrika. Inzwischen baut man sie aber weltweit überall dort an, wo tropisches oder subtropisches Klima herrscht. Die Hauptsaison für Wassermelonen startet in Südeuropa im Frühsommer – von Mai bis Ende September kommen dann Wassermelonen aus Italien, Spanien, Israel, Ungarn und aus der Türkei zu uns. Beim Kauf einer ganzen Wassermelone, die es ab etwa 2-3 kg gibt, verrät aber die Klopfprobe, ob sich das Zugreifen lohnt: Einfach mit dem Fingerknöchel gegen die dicke grüne Schale klopfen. Klingt es hohl, ist die Frucht innen trocken oder unreif; ein voller, tiefer Ton lässt dagegen auf reifes Fruchtfleisch schließen. Schon einfach so roh aus der Hand genascht schmeckt Wassermelone unwiderstehlich erfrischend – das rote bzw. gelbe Fruchtfleisch passt aber außerdem perfekt in einen sommerlichen Obstsalat, auf eine Torte oder in einen leckeren Smoothie.

 

Scheiben oder Würfel aus Wassermelone peppen außerdem herzhafte Sommersalate auf, lassen sich grillen oder in köstliches und kalorienarmes Eis verwandeln. Speziell bei Sommerhitze erfrischt auch eine Kaltschale aus Wassermelone; wer mag, mixt das rote Fruchtfleisch dafür mit Gurke.

Wassermelone - im Kerne eine gesunde Sache

Doch leider erwischt man beim Schlemmen häufig diese kleinen Kerne. Daher werden mittlerweile bereits Melonen ohne Kerne gezüchtet. Wer trotzdem eine mit Kernen erwischt, spuckt sie meistens aus oder puhlt sie vorher raus. Dabei sind es genau die Kerne, die sich als wahre Vitamin-Bomben entpuppen! Sie enthalten Vitamin A, B und C, ungesättigte Fettsäuren, Eisen, Magnesium und Kalzium. Warum also wegwerfen? Wem eine Entfernung zu umständlich ist, isst Sie einfach mit. Aber schon einmal darüber nachgedacht sie zu zermahlen? Ganz einfach lassen sie sich dann für Smoothies, Tee, Joghurt oder zum Backen verwenden. Für den herzhaften Snack kann man Wassermelonenkerne auch, ähnlich wie bei anderen Kürbiskernen, zunächst würzen und anschließen rösten.

Das macht doch richtig Appetit auf den Sommer!

 

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