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Manuka Honig - die heilende Kraft aus Neuseeland

Honig, bekannt als flüssiges Gold, ist nicht nur ein fester Bestandteil unseres Frühstücks, sondern kann auch auch als kleines Hausmittel gegen diverse Krankheiten Wunder wirken. Wer kennt es denn nicht ,wenn man als Kind Halsweh, Husten hatte oder mal wieder nicht schlafen konnte, dann bekam man ein warmes Getränk mit Honig ans Bett. Aber wir sollten nicht nur seiner Wirkung mehr Aufmerksamkeit schenken, sondern auch die fleißige Arbeit tausender Bienen. Die Produktion von Honig basiert auf tausenden von Bienenflügen. Für ein Kilo Honig müssen erst einmal drei bis fünf Millionen Blüten ,,abgeerntet’’ werden.

Die Anfänge des Honigs

Neuseeland

Bereits vor vielen Jahrhunderten wurde dem Honig eine Heilkraft beigemessen, insbesondere in der Wundbehandlung. Die alten Ägypter nutzen ihn damals nicht nur als Süßungsmittel, sondern auch zur Einbalsamierung von Verstorbenen. Die Wirkung des Honigs war für Sie wie ein Konservierungsstoff. Honig kann überall auf der Welt aus den verschiedensten Blüten gewonnen werden. Geht es aber um den Manuka Honig, ist klar, dass dieser ausschließlich aus Neuseeland kommt. Entdeckt haben ihn die Ureinwohner Neuseelands, die Maoris, und nutzen diesen seit Jahrhunderten bei innerlichen und äußerlichen Behandlungen.

 

Man nehme, eine Biene und einen Strauch in Neuseeland

Südseemyrte

Gewonnen wird Manuka Honig aus der Südseemyrte in Neuseeland oder Südost Australien. Hauptsächlich wächst sie auf der Nordinsel in entlegenen, bergigen Regionen und ist daher schwer zu erreichen. Das ist einer der Gründe, weshalb der Prozess der Honiggewinnung so aufwendig ist.

Die Südseemyrte oder auch als Manukastrauch bekannt, blüht lediglich 2-6 Wochen im Jahr. Für die Herstellung eines echten Manuka Honigs muss es sich um eine reine Monokultur des erntenden Bienenstamms handeln. 

Die Bienen dürfen nur von dieser Blüte ihren Blütenstaub beziehen. Um das zu garantieren, werden die Bienenvölker in die schlecht zu erreichenden Regionen hin und zurückgebracht. Dennoch ist eine absolute Gewissheit über die Arbeit der Bienen auszuschließen. Ein Guter Manuka Honig wird als rein bezeichnet, wenn er sich mindestens 51% aus Manuka Nektar zusammensetzt.

Des Weiteren sollte beachtet werden, dass sich in der Umgebung keine mit Pflanzenschutzmittel belasteten Areale befinden. Rückstände von Pestiziden würde ein K.O-Kriterium für einen Manuka Honig darstellen. 

Die Geheimnisse des Manuka Honigs

Manuka ist aber nicht gleich Manuka. Beim Kauf sollten dringend die Inhaltsangaben beachtet werden. Der Manuka Honig enthält den Wirkstoff Methylglyoxal (MGO), was einem natürlichen Antibiotikum sehr nahekommt. Die Angabe des Methyglyoxal-Wertes (MGO) sollte bei gutem Manuka Honig mindestens 400 betragen. 

Manuka-Honey

Kaufen lässt sich der Honig im Reformhaus, Online und teilweise in Kombination als Medikament in der Apotheke. Dieser kann für äußere, sowie für innere Anwendungen genutzt werden. Dennoch ist zu beachten, dass der Manuka Honig nicht als Brotaufstrich angesehen werden kann. Selbstverständlich ist er für die Süßung von Tee geeignet, sollte aber vielmehr als Heilmittel gesehen werden. Zur Stärkung des Immunsystems wird eine Messerspitze bis zu einem Teelöffel täglich empfohlen.

Manuka Honig ist sehr einfach in der Dosierung, krankheitsspezifisch kann die Dosierung jedoch variieren. Bei Schnitt- oder Brandwunden kann der Manuka-Honig auf den Verband aufgetragen werden, bevor er um die Wunde gelegt wird. Bei lang wässernden Wunden muss der Verband täglich neu bestrichen werden. Im Falle von Hautkrankheiten kann der Honig auch direkt auf die Haut aufgetragen werden. Erkältungen lassen sich am Besten durch eine mehrmalige Einnahme bekämpfen. 

Für Diabetiker ist die orale Einnahme nicht empfohlen, äußerliche Behandlungen haben jedoch keine Auswirkungen. Manuka Honig hat im Vergleich zu Antibiotika den positiven Nebeneffekt, dass es bei mehrmaliger Einnahme nicht resistent macht und bei anderen Medikamenten unterstützend wirkt. Bis heute gibt es keine Kenntnis über mögliche Nebenwirkungen des Honigs, sodass Kleinkinder und ältere Menschen ihn verwenden können.

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